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Radelausflug nach Kramsau

Geknipst wird immer. Das dachten sich auch die Teilnehmer des diesjährigen Radausflugs. So verließ sich der eine auf den anderen. Irgendeiner wird schon eine Kamera dabei haben – oder eben auch nicht. Die Folge – ein beinah bildloser Ausflug, wenn da nicht unsere Kleinsten wären, die mit ihren feinsten Malkünsten das Geschehen festhielten.

Treffpunkt war die allseits bekannte und beliebte Pizzeria „Da Mario“ am Samstag um 13.00 Uhr. Nachdem auch der Letzte (Christian L.) eingetroffen war, konnte die gemütliche Tour in Richtung Kramesau in Angriff genommen werden. Dort angekommen, galt es als nächstes eine geeignete Picknick-Wiese zu finden. Als man sich auf eine Stelle – mit Schattenplätzen für die „Älteren“ – einigen konnten, wurden sodann die Decken und das Buffet ausgebreitet, um Weintrauben gezankt bis auch der Letzte restlos satt war, um dann das Picknick mit Frisbee, Badminton oder einem Erfrischungsbad in der Donau ausklingen zu lassen.

Nach etwa zwei Stunden Erholung trat man die Heimreise an. Kurz vor der deutsch-österreichischen Grenze kam es dann doch noch zu einem folgenreichen Zwischenfall. Ein fremder Radfahrer fuhr unbekümmert auf der falschen Fahrbahnseite, welcher Stefan und Rainer B. zu einer Vollbremsung zwang, als diese ihn bemerkten. Während Rainer gerade noch ausweichen konnte, überschlug sich Stefan und musste zunächst einmal seine Schürfwunden verarzten lassen. Danach fuhr die Gruppe weiter bis Jochenstein, wo man vom Verein zu einem Eis eingeladen wurde. Mit den kühlen Eis in den Mägen ließen es die älteren Radler „etwas“ langsamer angehen, wohingegen es die Jüngeren nach vorne gen Heimat trieb. In Obernzell kam man zur allgemeinen Verabschiedung noch einmal zusammen. Alles in allem war es doch ein schöner Tag.

Bilder gibt es hier.

 

Dieser Beitrag wurde am 16. Juli 2005 in Chronik 2005 veröffentlicht.

Pokalturnier 2005

Uli Donaubauer aus Obernzell gewinnt Einzel und Doppel.

48 Akteure aus Bayern, Hessen und Österreich beim 24. Obernzeller Badminton Pokalturnier

Eine drückende Schwüle beherrschte die Obernzeller Schulturnhalle als sich alle 48 Badmintonspieler aus Bayern, Hessen und Österreich in Obernzell einfanden, um sich in den Leistungsklassen A und B Pokale zu erspielen. Während andere Turniere derzeit eher rückläufige Teilnehmerzahlen verzeichnen müssen, wächst der Bekanntheitsgrad des Obernzell Pokalturniers, wie auch die Teilnehmer aus Hessen bestätigen.

Um 9.00 Uhr galt das Turnier durch die Begrüßung der versammelten Spieler und Vertreter der insgesamt elf partizipierenden Mannschaften durch den Vorstand Rainer Pfeil für eröffnet und es konnte in zwei Leistungsklassen um die Pokale gekämpft werden. SpielerInnen aus der A- und B-Klasse wurden der Leistungsklasse B zugewiesen. Bezirksliga und höhere Klassen durften in der Leistungsklasse A starten.

Ein besonderes Handicap war in diesem Jahr das Wetter. So mussten die SpielerInnen nicht nur gegen ihre Gegner ankämpfen, sondern auch gegen die erdrückende Schwüle, da sich die Schulsporthalle bei einer hochsommerlichen Außentemperatur von über 30°C geradezu in eine Sauna verwandelte. So wurde manch tropfendes T-shirt nach einem Match eben zum Trocknen aufgehängt. Nichtsdestotrotz wurden den Zuschauern viele hochklassige und hart umkämpfte Spiele geliefert.

Am Abend sorgte die obligatorische Grillfeier mit Fleisch und hausgemachten Salaten bei allen Spielern, Vereinsvertretern und Zuschauern für gemütliche Stimmung.

Die Ergebnisse

In der Leistungsklasse A konnte Uli Donaubauer von BC GW Obernzell das Herren Einzel, sowie zusammen mit seinem Partner Bernhard Bauer (Vilshofen) das Doppel für sich entscheiden. Das Damen Einzel der Gruppe A gewann Daniela Klein (Bad Kissingen) vor Anneliese Windpassinger. Das Mixed erkämpften sich Karin Hehberger (Vilshofen) und Michael Jagow (Regensburg). Den Sieg des Damen Doppels in der Gruppe A verbuchten Karin Hehberger mit ihrer Partnerin Nadja Kory (Pressbaum, A.).

In der Gruppe B holte sich den Herren Einzeltitel Manfred Schlager (Osterhofen). Das Damen Einzel gewann Andrea Popp (Windischgarsten, A.). Den Sieg des Herren Doppel erkämpften sich Manfred Schalger und Stefan Aigriner (Osterhofen).

Bei der Siegerehrung überreichte schließlich Vorstand Rainer Pfeil den SiegerInnen der einzelnen Wettbewerbe die Pokale. Zweit- und Drittplatzierte erhielten Urkunden.

An dieser Stelle wird erneut allen Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung gedankt. Besonderer Dank gebührt dem Organisationstalent Nicole Kischel, die in bewährter Manier am Tuniertisch alle Matches koordinierte und damit einen großen Anteil am Gelingen des Turnierablaufs hatte. Ebenso wird allen Spendern und Sponsoren gedankt, ohne deren Hilfe die Durchsetzung dieses Turniers, besonders für einen so kleinen Verein, wie dem BC GW Obernzell beinahe unmöglich wäre.

Bilder gibt es hier.

Dieser Beitrag wurde am 20. Juni 2005 in Chronik 2005 veröffentlicht.

22. Vereinsmeisterschaft

Nach einer zweijährigen Pause gelang es der Vereinsjugendleitung nun erneut eine Meisterschaft der Obernzeller Badmintonjugend zu veranstalten. Trotz mäßiger Beteiligung konnten der Jugendwart Uli Donaubauer, der Turnierleiter und Trainer Christian Lackiger sowie einige Eltern der Turnierteilnehmer das ein oder andere nervenaufreibende Spiel genießen. Denn alle Teilnehmer mussten sich die begehrten Preise, wie Pokale, Urkunden und Sachpreise in „Jeder gegen Jeden“ – Spielen erst verdienen.

Killersreiter gewinnt Einzel

Das spannendste aller Spiele war das inoffizielle Finale (vgl. Gruppensystem) um den Vereinsmeistertitel im Einzel zwischen Martina Escherich und Stefan Killersreiter. Letztendlich konnte sich erstmalig Stefan Killersreiter mit 15:8, 13:15 und 17:14 vor Martina Escherich und vier weiteren Siegern der Gruppe den Titel sichern.

Martina Escherich wurde mit insgesamt vier Siegen Zweite. Rainer Blindauer musste sich – nachdem er noch zuvor im dritten Satz gegen den späteren Vereinsmeister verlor – mit Rang Drei zufrieden geben. Die Plätze vier bis sechs belegten in dieser Reihenfolge: Silvia Geißler, Kathrin Schanzer und Andrea Blindauer.

Escherich und Schanzer siegen im Doppel

Obwohl einige sich schon im Einzel ausgepowert hatten, war das Turnier noch nicht zu Ende und es folgten die Doppels. Für eine ausgeglichene Doppelpaarung sorgte man, indem die Reihenfolge der Einzel beachtet wurde. So kombinierte man den Ersten mit dem Letzten, den Zweiten mit dem Vorletzten etc. In einem spannenden Dreisatz-Finale behauptete sich die Paarung Martina Escherich und Kathrin Schanzer gegenüber Silvia Geißler und Rainer Blindauer. Stefan Killersreiter und Andrea Blindauer sicherten sich hingegen den dritten Platz.

Nach insgesamt 6,5 Stunden Non-Stop-Badminton durften SpielerInnen und die Vereinsjugendleitung in der Pizzeria „Da Mario“ wieder Kräfte tanken.

Bilder gibt es hier.

 

Dieser Beitrag wurde am 3. Mai 2005 in Chronik 2005 veröffentlicht.

Turnier Lohhof 2005

Bereits zum vierten Mal veranstaltete der Lohofer Badminton-Verein (bei München) sein 24 stündiges Turnier. Dieses  Jahr mit dabei, die „`Zeller Wadlbeisser“ als „Abordnung“ aus Obernzell.

Bei der Veranstaltung für Minimannschaften gingen für Obernzell an den Start: Ulrich Donaubauer, Fabian Maier, Klaus Penteker und Tanja Robl. Der verletzungsbedingt spielunfähige Christian Lackinger unterstützte die Mannschaft als Betreuer.

Am Samstag um 11.00 Uhr fiel der Startschuss des 24-Stunden Turniers mit Sektempfang und den ersten aufgerufenen Spielbegegnungen.

Der Startschuss für Obernzell

Bis 14.30 Uhr konnten die Obernzeller zunächst einmal die Konkurrenz begutachten. Doch dann trafen sie gleich in der ersten Begegnung auf die „Glücklosen“ – eine Mannschaft, die überwiegend aus Bayernligaspielern bestand. Hier konnte sich Uli Donaubauer im Herreneinzel noch sehr gut behaupten. Gesamt musste man sich doch leider geschlagen geben.

Am Abend  zeigten die Wadlbeisser jedoch wieder, was in ihnen steckt und dominierten das gesamte Spiel bis zum klaren Sieg gegen die „Sandkastenrambos“, eine Nachwuchsspielermannschaft.

Mit diesem Sieg qualifizierten sie sich schließlich für die Gruppe 2, die Champagnerrunde.

So stand dann auch die Klasseneinteilung fest:

Gruppe 1: Siegerrunde (überwiegend Spieler aus Bayern- und Bezirksliga)
Gruppe 2: Champagnerrunde (überwiegend Spieler aus Bezirksober- und Bezirksliga)
Gruppe 3: Sektrunde (überwiegend Spieler aus Bezirksliga und A-Klasse)
Gruppe 4: Schnapsrunde (überwiegend Spieler aus A-Klasse und darunter)

Von 19.30 bis 20.30 fand eine allgemeine Spielpause statt, in der man sich dank des guten Wetters zu einer Grillfeier versammelte.

Hart umkämpft

Ein Festschmaus wurde es dennoch nicht, denn um 20.30 mussten die Obernzeller gegen die „Grufties“ (Bezirksoberliga) zurück aufs Spielfeld. Die Begegnung dauerte insgesamt vier Stunden, was den insgesamt gut organisierten Lohofer Turnierplan etwas durcheinander brachte, aber sehr hart umkämpfte und spannende Spiele lieferte. Das Herrendoppel (Fabian/Uli) ging nach einer Stunde Kampf im dritten Satz mit 16:17 verloren und auch im Dameneinzel (Tanja) blieb das Glück auf der gegnerischen Seite. Doch leicht machte man es den „Grufties“ nicht, auch hier wurde für etwa eine Stunde gekämpft, bis man es schließlich im dritten Satz mit 10:13 abgeben musste. Das Mixed (Uli/Tanja) wendete dann das Blatt und konnte in drei Sätzen gewinnen. Insgesamt mussten sich die Wadlbeisser mit 1:3 geschlagen geben.

Eine Verschnaufpause gab es für die Obernzeller dennoch nicht, denn gleich im Anschluss zog man für weitere drei Stunden in den Kampf  gegen die „Scheinheiligen“ (Bezirksliga). Im Herreneinzel konnte Uli nach drei langen Sätzen einen souveränen Sieg verbuchen. Das Dameneinzel ging jedoch leider in drei Sätzen knapp verloren. Somit musste man sich ebenfalls mit 1:3 geschlagen geben.

Feiern oder schlafen?

Die Uhr las mittlerweile 3.30 Uhr, so blieb die Frage: feiern oder schlafen? oder beides? Zwei Stunden Spielpause blieb den Wadlbeissern, um wieder Kräfte zu sammeln, denn man glaubt es kaum, aber zu dieser Uhrzeit war es gar nicht mehr so einfach Ball und Körper unter Kontrolle zu halten.

Bei Sonnenaufgang trat man zur letzten Spielbegegnung gegen die „alten Säcke und junge Bunnies“ an. Als erste im Feld behaupteten sich Uli und Tanja im Herren- bzw. Dameneinzel. Obwohl Uli seine letzten Reserven verspielte, gelang es ihm nicht länger ein ordentliches Badmintonspiel zu absolvieren. Tanja hingegen erspielte der Mannschaft einen weiteren Sieg.

Den Abschluss des Turniers feierte man in der Frühstückspause, bevor die „`Zeller Wadlbeisser“ völlig erschöpft und übermüdet ihre Heimreise antreten durften.

Guter zwölfter Platz

Die „`Zeller Wadlbeisser“ brachten den 6. Platz in der Gruppe 2 nach Hause. Insgesamt erkämpfte man sich den 12. Platz von 22 Mannschaften. Eine gute Leistung im Hinblick auf das sehr starke Teilnehmerfeld.

Gratulation!

Fazit: 24 Stunden wach sein, Badminton spielen und in nur wenigen Minuten den erschöpften Körper regenerieren, ist schwieriger als gedacht und wird daher für immer ein eindrucksvolles Erlebnis bleiben.

An dieser Stelle unseren Dank an Christian, der 24 Stunden lang für Motivation und Organisation sorgte.

Die `Zeller Wadlbeisser

Bilder gibt es hier.

Dieser Beitrag wurde am 24. April 2005 in Chronik 2005 veröffentlicht.