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Festakt zu 25 Jahre BC Obernzell

Anneliese Windpassinger vom BLSV für 20 Jahre Vereinsarbeit ausgezeichnet.

Am 23. September feierte der BC Grün-Weiß Obernzell seinen 25. Geburtstag. Der Einladung des Vereins waren neben vielen Mitgliedern auch die meisten der zwölf Gründungsmitglieder, die Bürgermeister Manfred Riedl und Josef Würzinger, sowie der Schirmherr des 25. Obernzeller Turniers, Ludwig Böhmisch, gefolgt. Als Vertreter des BLSV konnte erster Vorstand Rainer Pfeil die Kreisvorsitzende Gerlinde Kaupa begrüßen.

Bürgermeister Manfred Riedl betonte in seinen Grußworten, dass Obernzell eine sehr sportfreundliche Gemeinde ist. Man sei stolz, einen Verein, wie den Badminton-Club in der Gemeinde zu haben, denn dies zeigt, dass sich die Sportvereine in Obernzell wohlfühlen. In Obernzell denke man nicht daran, die Sportvereine für die Benutzung der Sportanlagen zahlen zu lassen, so Bürgermeister Riedl. Dies ist es, was die Gemeinde Obernzell von anderen Gemeinden unterscheide, schloss Riedl. Als Zeichen des Dankes für die Arbeit im Verein wurde das Gemeindewappen an den Badminton Club überreicht.

Gerlinde Kaupa überbrachte die Grüße und Glückwünsche des BLSV an die Mitglieder des BC Obernzell. Als Anerkennung für die Arbeit im BLSV überreichte Frau Kaupa außerdem eine Urkunde an die Vorstandschaft.

Ludwig Böhmisch sprach in seiner Ansprache über den Badminton-Sport an sich. Jeder, der diesen Sport ausübe, wisse, wie anstrengend und doch befriedigend Badminton für jeden Sportler ist. So habe man auch als Anfänger schon bald die ersten Erfolgserlebnisse. Badminton ist wie die Arbeit der Genies, verglich Ludwig Böhmisch den Badminton-Sport. Ein Prozent Inspiration und 99 Prozent Transpiration.

Jugendarbeit als Veranwortung

Rainer Pfeil betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit von Vereinen, wenn es um die Jugendarbeit geht. Die Vereine haben die Aufgabe, den Jugendlichen ein Umfeld zu bieten, die es Kindern und Jugendlichen ermöglicht, mit Respekt und Toleranz in die Gesellschaft hineinzuwachsen. Zudem sei es die Aufgabe der Erwachsenen, den Kindern das Engagement im Verein vorzuleben um die Kinder und Jugendlichen zur Vereinsarbeit zu motivieren.

Streifzug durch 25 Jahre Vereinsgeschichte

Rainer Pfeil lud die Anwesenden der Veranstaltung zu einem Streifzug durch 25 Jahre Badminton Club Obernzell ein. Begleitet von Dias lies er die Anfänge des Vereines von 1981 bis heute Revue passieren. Pfeil schilderte die Umstände, die dazu führten, dass der Club 1981 überhaupt gegründet wurde. Man erinnerte an das erste Turnier 1981, das damals noch unter dem Namen „Heimbau-Cup“ stattfand. Die erste Meisterschaft des BC Obernzell 1985 und der damit verbundene Aufstieg in die A-Klasse Süd, der Besuch der Jugendmannschaft 1988 in der Tschechei wurde ebenso vorgetragen, wie der Besuch der ersten Spieler aus der damaligen DDR 1989.

Ein wichtiger Teil der Vereinsgeschichte war die Jugendarbeit in den 90er Jahren, als großartige Talente des Badminton-Sports aus Obernzell kamen, die zu Stützpunkttrainings eingeladen wurden, Ranglistenturniere im Bezirk anführten und auch Bayerische Meisterschaften spielten. Ein Privileg wurde den damaligen Talenten zu Teil, als ein Bundesligaspieler zu einem Training vorbeikam.

Leider musste der Verein auch einen schmerzlichen Verlust hinnehmen, als 2004 das langjährige Mitglied, Mario Sardini, verstarb. In einer Schweigeminute wurde Sardini gedacht.

Vorstand Rainer Pfeil dankte abschließend den Pionieren des Vereines für die Gründung, allen Personen, die sich der Arbeit im Verein annehmen, sowie den Sponsoren und Gönnern. Ein besonderer Dank galt der Gemeinde Obernzell, die dem Verein seit 25 Jahren die Halle unentgeltlich zur Verfügung stellt. Dem Fotoclub Obernzell wurde dafür gedankt, dass die Festlichkeiten im Clubraum des Fotoclubs stattfinden durften, wobei Wolfgang Geissler federführend bei der Erstellung des Diavortrages während der Ansprache war.

Ehrungen für besondere Leistungen

Den letzten Punkt des offiziellen Teils bildeten die Ehrungen. Geehrt wurden Klaus Penteker, Katharina Erhard, Rudolf Erhard, Gabriele Höfler, Kerstin Lautner, Luzia Neulinger, Gracia Sardini, Wolfgang Hassmann und Helmut Killersreiter wurden für die 20 jährige, treue Mitgliedschaft im Badminton Club. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Josef Hammel und Anneliese Windpassinger ausgezeichnet. Die Urkunden wurden von Rainer Pfeil mit Hilfe von Bürgermeister Manfred Riedl und Gerlinde Kaupa an die Jubilare übergeben. Den Damen wurde ein Blumenstrauß überreicht, die Herren erhielten eine Flasche Champagner.

Anneliese Windpassinger wurde noch eine weitere Auszeichnung zu Teil. Vom BLSV wurde sie für über 20 Jahre Arbeit in der Vereinsführung mit der Verdienstnadel in Silber mit Gold ausgezeichnet. Gerlinde Kaupa dankte Anneliese Windpassinger für das gebrachte Engagement in der Vereinsarbeit.

Rainer Pfeil überreichte an Tanja Robl einen Blumenstrauß. Robl machte sich fast ein halbes Jahr die Mühe, und sichtete sämtliche Schriftstücke des vergangenen viertel Jahrhunderts, um diese neu zu organisieren. Ebenso erstellte sie die neu geschaffenen Bilderalben des Vereines als Chronik der ersten 25 Jahre des Vereines.

Nach dem offiziellen Teil gab es reichlich Gelegenheit, bei gutem Essen die Bilderalben des Vereines zu durchstöbern. Vor allen Dingen bei den Gründungsmitgliedern gab es oft ein großes Hallo, als man animiert durch die Bilder, Geschichten der Vergangenheit hervorkramte. Bis tief in die Nacht wurde erzählt, gelacht, und alte „Missetaten“ wurden ausführlich erläutert. Die einhellige Meinung aller Anwesenden war, dass es ein gelungener Abend war.

Bilder der Feier gibt es hier.

Dieser Beitrag wurde am 23. September 2006 in Chronik 2006 veröffentlicht.

Vereinsausflug

Die Daheimgebliebenen haben was versäumt!

Nach beinahe sechs Wochen ununterbrochener Hitze versprach die Wetterlage zum Ausflugszeitpunkt keine guten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Reise. Wie schon im letzten Jahr – zur Erinnerung, damals herrschte Dauerregen – war auch in diesem Jahr das Wetter unter der Woche noch eher bescheiden. Zudem versprach der deutsche Wetterdienst online Regen für das Gebiet um Windischgarsten. So war es nicht sonderlich verwunderlich, als viele noch am Freitag bei Rainer anriefen, um der Kälte und dem voraussichtlichen Regen wegen abzusagen.

Die tapferen Acht

Um kurz vor 8.00 Uhr standen alle acht Wetterwidersacher dann in den Startlöchern bei Rainer in Erlau und machte sich auf nach Windischgarsten. Geplant war sich an der Talstation zur Wurzeralmbahn zu treffen. Allerdings blieb man unterwegs weiterhin skeptisch über die Wetterlage. Ein Glück, dass Ernst Rebandl nicht die neue Nummer von Rainer hatte, der wollte nämlich der furchtlosen Truppe davon abraten auf den Berg zu gehen. Nachdem Ernst aber niemanden erreichen konnte, war er gezwungen selbst dazuzustoßen. Er begrüßte die Gruppe mit den Worten „wollt ihr wirklich wandern gehen?“ beantwortete aber dann sogleich seine eigene Fragen mit „wenn ihr wollt, dann los!“ als ihm acht entschlossene Minen entgegenblickten.

Mit der Wurzeralmbahn – für uns übrigens kostenlos, dank unserer Windischgarstener Freunde, Danke noch einmal an dieser Stelle – fuhren wir auf eine Höhe von 1400 Metern.

Von der Wurzeralmbahn aus wanderte man Richtung Dümlerhütte auf dem Wanderweg 218 entlang. Es war nicht gerade warm, aber auch nicht kalt. Mit einer Jacke bewaffnet, war es ideal zum Wandern. Durch den Dauerregen der letzten Tage war der Boden zwar leider etwas weich und an manchen Stellen seifig, aber mit einer gesunden Portion Vorsicht konnte man sich sehr gut durchschlagen. Es fiel auch zwischendurch mal etwas Regen, der aber keinen so recht beeinflusste.

Nach etwa zwei Stunden – mit einer kleinen Brotzeitpause – erreichte man gegen 12.30 Uhr die Dümlerhütte. Auf der Hütte angekommen, wurde sich für den Abstieg zum Gleinkersee mit Bergsteigeressen – Kasnocken und Speckknödel – gestärkt.

Der Alpine Coaster

Je näher das Tal rückte, desto wärmer wurde es. Es dauerte folglich nicht lange bis sich auch der letzte seiner Jacke entledigte. Am Gleinkersee konnte man dann badende Kinder bei Temperaturen um die 20° C beobachten.

Auf den nachmittäglichen Kaffee wurde verzichtet, um stattdessen den berüchtigten Alpine Coaster in Windischgarsten zu testen. Auch hier fuhren wir zum zweiten Mal kostenlos –Danke! Nach zwei rasanten Fahrten mit dem Alpine Coaster, trieb der Hunger zum Italiener. Die Pizza schmeckte vorzüglich und auch die Stimmung am Tisch mit unseren Windischgarstenern war entsprechend.

Gegen 19.30 Uhr machte man sich schließlich wieder auf in Richtung Heimat und erreichte diese dann auch problemlos mit der Autobahn bis Passau gegen 21.00 Uhr.

Hier schließt sich der Kreis – es war ein toller Tag und alle, die nicht dabei waren: IHR HABT WAS VERSÄUMT!

Danke an unsere Windischgarstener Freunde

Vielen Dank noch einmal an unsere Freunde in Windischgarsten. Danke, dass Ihr euch Zeit genommen habt und mit uns den Tag verbracht habt. Danke, dass Ihr all Eure Beziehungen spielen habt lassen, sodass wir besonders preiswert dem Tag begegnen konnten.

HERZLICHEN DANK!

Nach dem Dauerregen im letzten Jahr und dem bedeckten Himmel in diesem Jahr, haben wir mit der Dümlerhüttenwirtin abgesprochen, im nächsten Jahr mit Sonnenschein wiederkommen zu wollen – versprochen!

Bilder gibt es hier.

Dieser Beitrag wurde am 5. August 2006 in Chronik 2006 veröffentlicht.